Gisela Grob,

gebürtige Pforzheimerin, hat sich sehr früh der Muse verschrieben. Schon als Kind sang und malte sie gerne. Mit zehn Jahren erhielt sie Violinunterricht. Durch ihr schauspielerisches Talent lag es nahe, dass sie sich auch in diesem Fach einige Zeit ausbilden ließ. Um ihr musikalisches Wissen zu vertiefen, absolvierte sie nach jahrelanger, privater Gesangsausbildung ein fünfjähriges intensives Musikstudium an der Staatlichen Musikhochschule in Karlsruhe, das sie erfolgreich als Konzertsängerin abschloss.

Es folgte eine rege Konzerttätigkeit mit Liederabenden, Kirchenmusik und anderen Veranstaltungen im In-und Ausland. Durch krankheitsbedingte, familiäre Verhältnisse musste sie ihre Gesangskarriere leider abbrechen. Im Jahre 1987 entdeckte sie dann wieder ihre alte Liebe, das Schreiben. In der Pforzheimer Zeitung, sowie auch in einigen anderen Blättern, konnte man schon oft Kostproben ihrer Dichtkunst genießen.

Viele ihrer eigenen, sowie fremde Texte hat sie in Musik umgesetzt. Seit dem Jahre 1988 ist sie aktives Mitglied des Autorenkreises “Federfüchse.” Ihr Schreibstil ist sehr subtil und innig, mitunter auch von hintergründigem Humor.

Tiefe Naturverbundenheit und großes Einfühlungsvermögen in die menschliche Psyche zeichnen ihre Texte aus. Inzwischen hat sie bereits acht Gedichtebändchen geschrieben mit den unterschiedlichsten Themen von Heiterem über Trauer, Liebe, Natur, bis hin zu sehr Ernstem und Zeitkritischem.

In der bisherigen achtbändigen Buchreihe erscheint als vorerst letztes Buch ein Band mit weihnachtlichen Gedichten und Erzählungen, hübsch illustriert mit eigenen Zeichnungen.

Inzwischen hat die Autorin nun ihren siebzehnten Gedichteband "Die blaue Grotte" mit ernsten, gefühlvollen Versen und schönen, eigenen Fotografien veröffentlicht, und sie hat noch einige Pläne, die sie in der nächsten Zeit vielleicht noch umsetzen möchte.